 |  | Wie eine Powerpoint-Präsentation vom Langweiler zum Erlebnis werden kannWelcher wissenschaftliche oder technische Vortrag kommt heute noch ohne das beliebte oder, je nach Ansicht, auch berüchtigte Präsentationsprogramm PowerPoint aus? Aber was ursprünglich dazu gedacht war, Redner zu unterstützen und ihre Botschaft durch Visualisierung besser zu transportieren, hat sich, weil oft routiniert und unüberlegt angewendet, zum großen Langweiler gewandelt. Es gaukelt den weniger begnadeten Rednern vor, mithilfe von allerlei Hintergrund-Schnickschnack tolle Rhetoriker zu sein. Es macht PR-Chefs glauben, eine Masterfolie mit ihrem Firmenlogo könne den Umsatz steigern. Und es entbindet den Zuschauer vom Zuhören, weil er mit den ausgedruckten ppt-Folien eine vermeintlich perfekte Mitschrift erhält.
Dazu kommt ein ähnlicher Langweiler: den Laserpointer. Wann werden solcherart bewaffnete Redner endlich aufhören, mit diesem für Zielgenauigkeit gebauten Ding pausenlos über die Leinwand zu irrlichtern? Wie soll das Publikum erkennen, ob dieser rote Punkt gerade eine konkrete Stelle markiert oder nur eben so angeschaltet ist, weil man vergaß, ihn auszuschalten? Und die besonders aufgeregten Redner lassen den ganzen Saal durch den verräterischen Tremor an ihrem Schicksal teilhaben! Es ist schon ein Kreuz mit den "modernen Präsentationsinstrumenten"! Hier setzt der neuer Kurs der Spitta Akademie an: Redner sollen lernen, sich dieser Instrumente geschickt zu bedienen und nicht zu ihrem Knecht werden.
| Auszug aus dem Inhalt: - der technische Umgang mit Powerpoint, u. a.:
- Animationen & Übergänge, Farben & Formen,
- Grafiken basteln, einfügen, bearbeiten, komprimieren
- Formate, Notizen, Präsentationsansichten, Gruppierungen
- der rhetorische Umgang mit Powerpoint, u. a.:
- grafische "do's and don'ts"
- zuhören oder zusehen lassen?
- wie Informationen "wachsen" anstatt zu überfallen
- punktgenaues Zeigen oder irrlichtern auf der Leinwand?
- Kontakt zum Publikum halten, nicht zum Rechner
- wie Powerpoint uns heimlich Vorschriften macht
- warum die Vortragsdatei selten 1:1 als Script geeignet ist
- Praktische Übungen
- Die Teilnehmer bauen einen mitgebrachten (oder vom Referenten zur Verfügung gestellten) kurzen Vortrag nach den Erfahrungen der beiden ersten Kursteile um. Jeder Teilnehmer prüft den Erfolg seines überarbeiteten Kurzvortrages vor der Gruppe und stellt sich der Kritik.
Voraussetzung: Grundkenntnisse der Erstellung von PPT-Präsentationen in den Versionen PPT-2003 oder 2010 
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